a beautiful mind


usa 2001

regie: ron howard

darsteller: russell crowe, ed harris, jennifer connelly, christopher plummer

start: 28.02.02

 

john nash ist durch und durch mathematiker. ein stipendium bringt ihn an die

princeton universität. hier versucht er eine formel zu entwickeln, die ihm ruhm bringt,

ihn unsterblich macht und weiterbringt. nach langem verzweifeln und der

psychischen unterstützung seines zimmergenossen und freund charles kommt er

seiner formel näher. aber die wahre lösung der idee kommt ihm in einer bar beim

anblick einer blondine, hinter der alle her sind. so entwickelt er eine theorie,

die vor allem die wirtschaft der nächsten jahrzehnte beeinflussen wird.

diese entdeckung bringt ihm den ruhm den er immer wollte und eine stelle

als forscher und professor an der renomierten "mit". hier wird

nash von einem regierungsagenten angeworben codes zu knacken, die die

russen über verschiedene zeitungen und zeitschriften verbreiten, um ihren leuten

befehle zu geben. nashs menschenfeindlichkeit und seine wenigen sozialen bindungen

machen ihn perfekt für diesen job. doch lernt er nun eine studentin kennen,

verliebt sich in sie und macht ihr zu guter letzt auch noch einen mathematischen

heiratsantrag. sie nimmt an und nach einer gefährlichen übergabe neuer daten überdenkt

nash noch einmal seine tätigkeit für die regierung. er will aussteigen. man droht ihm und

bei einem gastvortrag in princeton flieht er vor vermeintlichen agenten.

diese sind eigentlich aus einer phsychiatrischen klinik, und wollen nash wegen

wahnvorstellungen einliefern.

ihm wird nun langsam klar, daß er sich vieles nur eingebildet hat, seine arbeit

für den geheimdienst, seinen freund charles,...

als er aus der klinik entlassen wird und er seine medikamente absetzt,

fangen die wahnvorstellungen wieder an. doch dieses mal kehrt er nicht in die klinik

zurück. mit hilfe seiner frau will er alles überwinden.

 

es handelt sich hier um eine wahre geschichte über den nobelpreisträger

john forbes nash, die natürlich noch ein wenig nach art hollywood

ausgeschmückt wird. ron howard hat den stoff in beeindruckender

leistung verfilmt. russell crowe in der hauptrolle hat hier sicherlich einen

höhepunkt in seiner karriere erreicht. er könnte überzeugender diesen charakter

nicht spielen. nashs genie am rande des wahnsinns. er überschreitet die grenze immer

mehr, bis er in der psychiatrie langsam wieder in die realität zurückfindet.

dann ein rückfall, dieser macht ihm schwer zu schaffen, und er besiegt seine

vorstellungen nie. er schafft es aber ein gleichgewicht herzustellen. ein leben auf dem

schmalen grat zwischen genie und wahnsinn. brillant stellt crowe dies dar.

auch jennifer connelly als alicia nash spielt hervorragend ihre rolle.

sie gibt ihr eigenes leben auf, um ihrem mann zu helfen seine schizophrenie

zu besiegen. die erfüllung seiner träume fand john nash dann in der verleihung des

nobelpreises im jahr 1994.

dieser film, sowie die schauspielerische leistung von crowe und connelly verdienen

eine würdigung durch den oscar.

( tb )

 

zurück zur kinoübersicht - zurück zur startseite