chihiros reise ins zauberland
(sen to chihiro no kamikakushi)
japan 2001
regie+buch: hayao miyazaki
animation: megumi kagawa
musik: jo hisaishi, yumi kimura
chihiro zieht mit ihren eltern in eine neue stadt, doch auf dem weg zu
ihrem neuen haus nimmt ihr vater eine falsche abzweigung, die zu einem
geheimnisvollen tor führt. neugierig, möchte der vater wissen, was sich
hinter dem tor, das in einen langen tunnel führt, befindet. trotz chihiros
protest, wandern die eltern los und chihiro rennt letztendlich doch
hinterher. auf der anderen seite angekommen befinden sich die drei in einer
wunderbaren idylle, die die eltern noch ein wenig erkunden
möchten. sie stossen auf eine verlassene stadt, die der vater als
verlassenen vergnügungspark zu erkennen glaubt. doch chihiro
bleibt skeptisch, möchte nach hause, nur machen die eltern keine
anstalten auf ihren wunsch einzugehen. sie finden in all der einsamkeit
ein lokal voll mit dem schlaraffigsten essen, und fangen sofort an
reinzuhauen, als hätten sie seit wochen nichts gegessen. chihiro zieht
nun allein los um ein wenig die gegend zu erkunden, trifft dabei auf
haku, einen jungen, der chihiro ermahnt sofort die stadt zu verlassen,
da es bald dunkel würde und die hexe yubaba losfliegt, und sie
fangen würde. sofort rennt sie zum lokal wo ihre eltern saßen,
findet allerdings nur mampfende schweine vor, in panik will sie sich
selbst auf die flucht machen, erreicht aber nicht rechtzeitig ihr ziel.
als sie sich fast in luft aufzulösen droht kommt ihr haku zur hilfe, der sie
rettet und ihr verspricht sie zu ihren eltern zu führen. doch um an diesem
ort sicher zu sein, dem ort, wo die götter sich aufhalten, der aber von
yubaba regiert wird, muss chihiro eine arbeit finden. haku schickt sie
deshalb zu einem freund, doch sie muss direkt zur hexe um an arbeit zu
kommen. nach langem betteln bekommt chihiro einen job, und einen
neuen namen, der alte muss vergessen werden, denn man kann das
zauberland nur verlassen, wenn man sich an seinen wahren namen
erinnern kann, und dies möchte yubaba um jeden preis verhindern...
chihiros reise ins zauberland ist in der tat ein zauberhafter film.
es macht einfach spass sich dieses märchen anzuschauen, wenn es
in manchen szenen auch an bekannte märchen wie die unendliche
geschichte oder alice im wunderland erinnert.
die figuren sind allesamt mit viel liebe gestaltet, von chihiro über haku
bis zur hexe yubaba hat man nie das gefühl eine figur wäre leer, würde
sich nicht weiterentwickeln, oder wäre überflüssig für den verlauf der
geschichte. jeder protagonist, jede handlung hat hier ihren platz, der
diesen auch zusteht. es ist schön ein märchen fernab von den disneys
und warners anzuschauen, das durch seine einfache, doch mitreißende
geschichte sowie durch die gute zeichnung seiner charaktere verzaubert.
man muss sich aber bewußt sein, daß das erzähltempo etwas
langsamer ist als es der europäische zuschauer von hollywood gewöhnt
ist.
(tb)
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