heaven

deutschland / usa 2001

regie: tom tykwer

darsteller: cate blanchett, giovanni ribisi, remo girone

start: 21.02.02

 

die lehrerin philippa will mit einer bombe einen drogenboss umbringen, der

seinen stoff an ihrer schule verkauft, und dem auch ihr geschiedener mann zum opfer gefallen

ist. der anschlag schlägt fehl und statt des dealers sterben zwei kinder, ihr vater

und eine frau. philippa wird verhaftet und versucht ihre geschichteder polizei und dem

staatsanwalt zu erklären. doch der korrupte polizichef lässt die beweise verschwinden

und nur der junge carabinieri filippo, der sich in sie verliebt hat, schenkt ihr glauben.

er schmiedet einen plan zu ihrer flucht, und gemeinsam bringen sie den drogenboss

zur strecke. jetzt müssen sich die beiden verliebten auf die flucht vor

der polizei begeben und kommen sich dabei immer näher...

 

tom tykwers erster international finanzierte und besetzte film bleibt

immernoch ein typischer tom tykwer-film. es geht um die die geschichte zweier liebenden.

eröffnet wird der film mit einem virtual-reality-hubschrauber-flug.

es wird gewarnt, das man so hoch mit einem hubschrauber nicht fliegen kann.

diese sequenz findet sich real wieder am ende des films.

der junge polizist verliebt sich in die mörderin, verhilft ihr zur rache und flucht,

dabei kommen sie sich näher, und sie decken nach und nach ihre

seelenverwandschaft auf. die polizei ist ihnen auf den versen.

sie können nicht ewig unentdeckt bleiben. gewarnt werden

die beiden noch von filippos vater, der die liebe über alles andere stellt

und sich von seinem sohn in einer sehr bewegenden szene verabschiedet.

er weiss das die zukunft der liebenden schon vergangenheit ist. tykwer bringt die

verzweifelte lage von philippa und filippo, sowie ihre schmerzen gut zur geltung.

am ende hilft nur noch die flucht gen himmel.

( tb )

 

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