hell
deutschland / schweiz 2011
regie: tim fehlbaum
darsteller: hannah herzsprung, lars eidinger, lisa vicari, stipe erceg, angela winkler
dauer: 89 minuten
musik: lorenz dangel
hell... ist nun einfach nur die helligkeit gemeint, oder wollte man mit dem englischen wort für hölle
den film betiteln?
die antwort ist: beides... so zumindest meine lesart.
die erde ist vollkommen ausgetrocknet, nur wenige menschen haben die katastrophe überlebt
und halten sich notdürftig am leben. marie ist mit ihrer kleinen schwester leonie zusammen mit
phillip unterwegs gen süden, da sie in den alpen wasser, also lebensmöglichkeiten vermuten.
sie fahren durch verwüstete landschaften in denen man in der sonne sein augenlicht und
vielleicht sein leben auf´s spiel setzt, wenn man ihr ausgesetzt ist. an einer tankstelle treffen sie
den zuerst feindlich gesinnten tom, der sie später aber auch begleitet und verteidigt, als sie auf
eine bande von kannibalen treffen,...
hell ist ein wirklich gelungener, deutscher (!) endzeitschocker – vielleicht, weil roland emmerich
seine finger mit im spiel hatte? –, der nicht im geringsten deutsch wirkt. es könnte hollywood sein.
für einen film dieses genres ist es als kompliment gemeint!
eine unglaublich bedrückende stimmung, vor allem auch durch das ausgezeichnete licht, das
der film einem bietet. hervorragende schauspieler überzeugen in diesem film, der zumindest
eine unerwartete wendung nimmt.
großes kino mit einer mittelgroßen geschichte, die aber auf jeden fall sehenswert ist!
so schockierend es sein mag, zeichnet der film vermutlich einen sehr
realen verlauf einer solchen katastrophe auf.
(tb)
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