hulk
(the hulk)
usa 2003
regie: ang lee
darsteller: eric bana, jennifer connelly, nick nolte, sam elliott, josh lucas
paul kersey, cara buono
musik: danny elfman
der wissenschaftler david banner experimentiert für das militär an einem projekt, daß
soldaten quasi unverwundbar macht, sein traum ist dadurch das ewige leben zu schaffen.
nachdem ihm von den vorgesetzten weitere tests verboten werden, wird er sein eigenes
versuchsobjekt. als seine frau ein kind von ihm bekommt findet er raus, das er die gene,
die er sich injiziert hat nun sogar weitervererbt hat. verzweifelt möchte er seinen sohn
bruce umbringen, was seine mutter zu verhindern weiß.
der vorgesetzte generalsperrt banner ein und bruce wächst bei einer pflegefamilie ein,
alle erinnerungen an die kindheit verdrängt, hat er nur immer wieder alpträume aus dieser
zeit. bruce banner wird älter, promoviert, und geht in die forschung, wo er an genau dem
projekt arbeitet, welches schon sein vater, von dem er nichts weiß gearbeitet hat.
als bruce banner bei einem unfall einer hohen strahlung ausgesetzt ist, die eigentlich
kein mensch überleben kann werden die von vater geerbten gene aktiv.
anfangs glaubt er es sind träume, doch er verwandelt sich tatsächlich in ein "grünes
monster", wenn er wütend wird. ein monster mit unglaublichen kräften, das nur durch
seine kollegin und freundin betty ross gezähmt werden kann. betty ross ist tochter eines
hohen generals - eben jenes generals, der damals bruce vater weggesperrt hat. als
general ross erfährt woran seine tochter und ihr freund forschen, setzt er sich mit ihr nach
jahren wieder in verbindung, und beginnt mit einer jagd auf bruce, der aber wütend als hulk
weder von soldaten, gewehren,panzern noch von bomben gestoppt werden kann...
von allen comicverfilmungen die in den letzten paar jahren den markt überschwemmt haben,
ist "hulk" sicher die "comicartigste" verfilmung. die schnitte, übergänge, bild in bild-effekte,
usw... lassen einen sofort erkennen, das man sich hier einen comic mit bewegten bildern
anschaut. so manches mal glaubt man fast die sprechblasen förmlich sehen zu können.
doch so sehr der film an ein comic erinnert, hulk hätte - zumindest was ang lees verfilmung
angeht - lieber dort bleiben sollen, von wo man ihn adaptiert hat.
mögen die comics noch so spannend gewesen sein, der film ist es nicht. er ist eine
enttäuschung auf der ganzen linie und vor allem eines ang lee nicht würdig, der hiermit
nun wirklich keinen wurf gemacht hat. der film erreicht noch nicht einmal die mittelmäßige,
aber allemal glaubwürdigere tv-serie.
es sind dabei nicht einmal die schauspieler - die an sich sehr hochklassig sind -, es ist
einfach ein schlechtes buch, eine schlechte umsetzung und eine selbstverliebte spielerei
mit immer den gleichen special-effects. bruce wird wütend, immer grüner, wird zu hulk,
seine kleider platzen, und da steht sie die wütende unförmige figur, zerstört, rennt und
springt weg, und springt weiter und weiter und weiter..... immer verfolgt und dann beruhigt
von der freundin.das spiel verändert sich nicht und wiederholt sich am laufenden band aufs
neue. die zeit dazwischen ist an sich eher verschwendung - verziert mit niedlichen dialogen,
die einen bei der länge des films nicht unbedingt wachhalten.
eines muß man dem film aber lassen: der anfang war relativ vielversprechend, das war es
aber auch schon, und stellte sich als trugschluß heraus.
(tb)
zurück zum kinoindex - zurück zur startseite