the mothman prophecies - tödliche visionen

( the mothman prophecies )

usa 2001

regie: mark pellington

darsteller: richard gere, laura linney, will patton, debra messing

start: 25.04.2002

 

der erfolgreiche journalist der washington post john klein und seine frau sind auf der suche nach einem neuen haus,

und an diesem abend haben sie es auch gefunden. doch als die liebenden nach hause fahren passiert ein schrecklicher

unfall, an dessen folgen johns frau stirbt. sie ist der meinung etwas gesehen zu haben, etwas sei dem auto entgegen-

gekommen, als sie den unfall verursachte. in ihren persönlichen sachen findet john, aufmerksam gemacht von einem

mysteriösen pfleger, zeichnungen von einer art engel.

zwei jahre vergehen, doch john hat es noch immer nicht geschafft sich von seiner frau zu lösen, ihren tod zu

akzeptieren. zu stark war seine liebe. als john aufgewühlt von den immer wiederkehrenden gedanken an seine frau mitten

in der nacht losfährt zu einem interview am nächsten tag mit dem gouverneur, streikt plötzlich sein wagen.

da auch sein handy nicht funktioniert macht er sich auf den weg ein haus zu suchen.

er findet eines und wird mit vorgehaltener waffe begrüsst. doch police officer connie rettet ihn aus der

situation. von ihr erfährt er, das an diesem ort in letzter zeit komische dinge passieren, weshalb ihm die waffe

auch vorgehalten wurde. die leute scheinen irgendwelche dinge zu sehen. point pleasant heisst der ort der john rätsel

aufgibt. zeichnungen von den sichtungen der leute ähneln denen, die seine frau in ihr buch zeichnete.

als journalist will er die ereignisse verstehen und ermittelt zusammen mit connie in der sache.

seine recherchen führen ihn zu einem übermenschlichen wesen namens mottenmann, welches immer erscheint

wenn etwas schreckliches passiert. anfangs kann er es noch nicht glauben,

doch schon bald erfassen ihn auch phantasien, auch ihm erscheinen dinge und er bekommt

nachrichten, die prophezeihungen zu sein scheinen. prophezeihungen einer herannahenden katastrophe.

jetzt muss er diese zu verhindern versuchen, doch seine immer wieder erscheinende tote frau

verwirrt ihn. er droht verrückt zu werden.

 

es soll eine geschichte sein die auf ereignissen basiert, die tatsächlich in point pleasant einmal

stattfanden. was und inwieweit dazugedichtet wird, ist ja leider nie erwähnt bei solchen

filmen die auf tatsachen beruhen.

nichtsdestotrotz - der film fängt spannend und durchaus mysteriös an. man wird vom

schrecken durchfahren als urplötzlich der unfall passiert und irgendetwas auch für den zuschauer

kaum sichtbares auf den wagen zukommt. der film kann die spannung allerdings leider nicht

über seine ganze länge halten. er ist von einigen atempausen gespickt.

es ist allerdings sehr schön wie man zum mottenmann über die ermittlungen durch john, der

anfangs noch alles distanziert betrachtet und wissenschaftliche lösungen sucht, und connie

hingeführt wird. glaube, aberglaube,einsamkeit, trauer, alles dinge die hier

verbindungen zum mottenmann knöpfen. die unterschiedlichen auffassungen über wahrheit

und empfindungen werden hier wunderbar verdeutlicht von richard gere, laura linney und

will patton. allerdings verfällt der film kurz vor em ende in eine schnulzigkeit,

die nicht wirklich angebracht ist und nicht passt, auch wenn vielleicht gerade hier der

kontrast des menschlichen zum übermenschlichen verdeutlicht werden soll.

insgesamt ein recht gelungener film, der zwar von zeit zu zeit seine spannung verliert,

dessen mysteriösität allerdings nicht versiegt.

 

( tb )

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