the princess blade

( shurayuki hime )

japan 2001

darsteller: hideaki ito, yumiko shaku, shiro sano, yoichi numata, kyusaku shimada

regie: shinsuke sato

wettbewerbsbeitrag auf dem japanischen filmfestival "nippon connection" frankfurt am main 2002

auf platz nummer 2 gelandet

 

der film spielt in einem staat, in dem die monarchie gestürzt wurde, und jetzt ein

totalitäres regime herrscht. prinzessin yuki ist noch am leben und ist teil

einer gruppe aus mitgliedern der ehemaligen königlichen leibgarde, die jetzt

als profikiller arbeiten und für geld jeden menschen aus dem weg räumen.

als yuki allerdings erfährt, daß der chef der gruppe damals ihre mutter,

die königin umgebracht hat, will sie rache. nach einem kampf mit dem chef

flüchtet sie und trifft dabei auf takashi, seinerseits mitglied einer terroristischen

vereinigung, die für einen vermeintlich besseren staat kämpft. nach einigen

anschlägen mit unschuldigen opfern, plagt ihn sein gewissen, und auch er möchte die

terrorbranche verlassen. nach einigen kämpfen um leben und tod pflegt takashi

die prinzessin gesund und es entwickelt sich langsam eine art liebe zwischen den

beiden. takashi schlägt vor gemeinsam den staat zu verlassen, um in einem anderen land

das glück zu finden, das einem hier verwehrt wird. doch beide werden

weiterhin verfolgt und begeben sich durch ihre entscheidungen in höchste gefahr.

jetzt bleibt abzuwarten wer gewinnt, die bösen oder die guten.

 

der film startet mit wunderbaren bildern, genialer kameraführung und passenden

klängen. durchweg wird hier das niveau bis zum ende gehalten.

kampfszenen werden teilweise entlehnt von erfolgreichen großproduktionen, wie z.b. "matrix".

das tut der qualität aber keinen abbruch, auch hier macht es spaß sich die

spannenden verfolgungsjagden und kämpfe anzuschauen.

diese hektischen action-szenen finden jedoch ihren gegenpart.

viele ruhige szenen bringen den film in ein gleichgewicht von spannung und entspannug.

es ist oft zeit zum innehalten, und sich die verschiedenen beziehungen zwischen

den charakteren greifbarer zu machen. explizite liebesszenen bleiben dem film fern,

und erhöhen die spannung in der beziehung zwischen yuki und takashi.

wenn auch unpassend bei diesem film, ist eine fortsetzung

geplant. der film war so erfolgreich in japan, das sich shinsuke sato

diesem schritt nicht verschliessen konnte. trotz dieses sequels, über das der regiesseur

nicht viel verraten möchte, bleibt zu hoffen, daß man auch in zukunft filme

von shinsuke sato in dieser qualität zu sehen bekommt.

( tb )

 

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