solaris
usa 2002
regie: steven soderbergh
darsteller: george clooney, jeremy davies, natascha mcelhone, viola davis
musik: cliff martinez
solaris, das remake eines films nach dem roman von stanislaw lem.
ein remake mit starbesetzung vor der kamera mit george clooney,
hinter der kamera mit steven soderbergh.
grob es geht um eine raumstation am planeten solaris, auf der die menschen
von ihren erinnerungen heimgesucht werden. aus diesem grund wird der
psychiater chris kelvin auf die station geschickt, um die besatzung zu retten.
doch kurz nach seinem eintreffen wird auch er opfer seiner erinnerungen, und
eine geschichte nimmt ihren absehbaren lauf inklusive ihrer absehbaren
aber raren wendungen.
immer diese bösen planeten aber auch!
obwohl der name soderbergh eigentlich recht vielversprechend ist,
beweist dieser film das gegenteil. wenn es sicher für den einen oder anderen
reizvoll sein mag george clooneys nackten hintern zu betrachten, so ist dies
noch lange kein grund sich solaris anzuschauen. der einzige lichtblick in solaris ist
jeremy davies in der rolle des snow, die er charmant-verrückt ausfüllt.
statt sich diesen film anzuschauen, könnte man sich beispielsweise auch 95 minuten lang
einmal in der minute den kleinen zeh an der bettkante anstossen -
das macht in etwa genausoviel spass, ist jedoch allemal spannender als solaris.
sollten sie nach circa einer viertel stunde überlegen den flm nicht weiter zu
schauen, dann hören sie auf ihren bauch und verlassen sie umgehend das kino -
sie verpassen in der tat nichts und
es wären verbleibende 73 minuten, die ihnen keiner jemals zurückerstatten wird.
(tb)