the man from london
(a londoni ferfi)
ungarn, frankreich, deutschland 2007
regie: béla tarr
darsteller: miroslav krobot, tilda swinton, ági szirtes, jános derszi
béla tarrs neuer film ist eine sehr freie verfilmung des gleichnamigen
romans von georges simenon. er erzaehlt die geschichte von maloin,
einem bahnarbeiter, der in der nachtschicht arbeitet. die nacht,
in der der film seinen anfang nimmt beobachtet maloin einen mord
in dem ein koffer voll geld das motiv ist. mit dem opfer faellt der
koffer ins meer, der moerder fluechtet und der bahnarbeiter zieht los,
um den koffer aus dem hafenbecken zu fischen. es ist ein haufen geld,
maloin glaubt sein leben waere fuer immer ein anderes, womit er nicht
komplett falsch liegt. doch das geld wird vermisst und undurchsichtige
gestalten nehmen die ermittlungen auf.
"the man from london" ist schwer einzuordnen, es ist eindeutig ein
kriminalfilm, aber auch eine literaturverfilmung oder ein kunstfilm - ganz sicher
aber ist er einzuordnen als ausgezeichneter und sehr sehenswerter film.
nicht nur die tatsache, das der film schwarz-weiss gefilmt wurde, sondern auch
das set und die kamerafuehrung versetzen einen in eine andere, aber nicht zu
definierende epoche. lange kameraeinstellungen dominieren den film, ruhige
kameraeinstellungen wodurch im zusammenspiel mit der musik eine tiefe spannung
hergestellt wird. der ermittler spielt seine rolle unvergesslich und kann sich ohne
probleme einreihen mit den grossen kommissaren der filmgeschichte - überhaupt kann
man béla tarrs gespür für die auswahl der mimen nur bewundern, ein jeder brilliert in
seiner rolle. nach dem film blieb mir nur ein urteil ueber "the man from london":
Exzellent!
(tb)
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