the time machine

usa 2002

regie: simon wells

darsteller: guy pearce, samatha mumba, jeremy irons, orlando jones, mark addy

start: 21.03.02

der wissenschaftler alexander hartdegen verliert bei einem überfall im park seine

gerade vor einem moment verlobte. über diesen verlust, für den er sich die schuld gibt

kommt er nicht hinweg. beflügelt von der trauer entwickelt innerhalb von vier jahren

eine zeitmaschine, um zurückzugehen und alles zu verhindern. das unternehmen

zeitmaschine gelingt, das unternehmen rettung nicht. seine verlobte stirbt wieder, diesmal

jedoch auf andere weise. nun will er die antwort darauf finden, warum man die vergangenheit

nicht verändern kann. diese sucht er in der zukunft. zuerst im jahr 2030, eine scheinbar friedliche zeit,

in der menschen alles erreicht zu haben scheinen. doch nicht weit genug in der zukunft reist er weiter,

und schon 2037 steht die welt aufgrund des hochmuts der menschen vor dem ende. geschockt von diesen bildern

reist er weiter, doch durch eine erschütterung wird er bewusstlos geschlagen und reist in weit entfernte zeiten,

durchlebt eiszeiten, geologische umbildungen, und nach einigen hunderttausend jahren wacht er in einer

art hütte auf. dort lebende menschen namens eloi haben ihn gesund gepflegt. hier scheint ein paradies zu sein,

die alte welt ist untergegangen und eine neue entstanden. doch der friede trügt.

in all den jahren hat die evolution die menschen in zwei arten getrennt, die komplett verschiedene

entwicklungen durchmachten. die eloi leben in ständiger angst vor den morlocks.

nun findet hartdegen seine bestimmung und will den eloi helfen die morlocks zu besiegen.

 

the time machine ist die neuverfilmung von h.g. wells science-fiction roman.

an die arbeit hat sich hier kein geringerer als sein urenkel simon wells gemacht.

ob das den film automatisch besser macht ist mit diesem werk wiederlegt.

in diesem ausgesprochen kurzen film bleibt gar nicht die zeit, die welt der eloi

und morlocks ausreichend darzustellen. bei der welt der eloi hat s. wells es

versucht uns einen tieferen einblick zu gewähren. hartdegen lebt einen tag mit

diesen menschen zusammen, als er sich schon entschließt gegen die morlocks aufzubegehren.

die morlocks tauchen plötzlich auf , um die eloi - ihre nahrung - zu jagen. doch tatsächlich

beschrieben wird die welt der morlocks nur in einem kurzen gespräch hartdegens

mit deren anführer, der den wissenschaftler wieder nach hause schicken will. doch

in einen kurzen krieg mit sich selbst entscheidet hartdegen sich anders.

dieser entscheidung folgt das etwas zu rasante finale, denn die im gegensatz zum film

zu lang geratene verfolgungsszene durch die unterirdischen tunnel macht einen wirr,

da man gar nichts mehr erkennen kann außer ein verwackeltes bild.

es ist zu empfehlen auf die alte verfilmung von george pal aus dem jahr 1960

oder am besten gleich auf h.g. wells roman zurückzugreifen.

( tb )

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