das böse
von
terry eagleton
erschienen bei
ullstein
2011
„das böse“ ist, wie es auf dem umschlag heißt,
eine philosophische einladung.
man kann sagen, dass es eine einladung ist, die man gerne annimmt.
anhand verschiedener literarischer figuren wie pincher martin von golding,
adrian leverkühn von mann oder shakespeares othello, sowie
realen historischen personen wie eichmann oder hitler und
über verschiedene philosophen unternimmt in diesem buch
terry eagleton den versuch das böse zu beschreiben.
dieser philosophische aufsatz über ein thema, welches
die menschheit von jeher fasziniert und gleichzeitig ängstigt
zieht einen in seinen bann – ob man will oder nicht.
nicht ohne humor geht eagleton auf fast kriminalistische
weise auf die reise, das böse zu ergründen.
gott, das gute, das schlechte, das böse...
wie es sich bedingt, wozu es dient, was es bedeutet,
was es bewirkt und ob es überhaupt existiert...
es scheint mir ungewöhnlich es über ein buch dieses
genres so generalisierend zu sagen, aber eagleton
legt hier eine arbeit vor, die so spannend ist,
das man sie nicht beiseite legen möchte, bevor
man sie fertig gelesen hat.
(tb)
05.11.2011